Biologieunterricht praktisch gestalten mit einer Wetterstation

Die Biologie ist ein spannendes Fach in der Schule, denn es erklärt Schülern, wie unsere Umwelt und auch unser Körper aufgebaut ist und woraus wir bestehen. Oftmals ist der Unterricht für die Schüler jedoch zu theoretisch und das Verständnis bleibt auf der Strecke.

In der Klausur werden lediglich die auswendig gelernten Fragen wiedergegeben und das erlangte Wissen verschwindet ins Nevada. Damit das nicht passiert, schadet ein wenig Praxis nicht. So tauschen sich die Schüler vielleicht sogar in der Pause bei einem Snack über die spannenden Inhalte der Unterrichtseinheit aus.

Biologieunterricht: Flora und Fauna

Im Biologieunterricht lernen Schüler die elementaren Dinge über das Leben und die Flora und Fauna. Begriffe wie endoplasmatisches Retikulum können jedoch selbst von erwachsenen Menschen nur schwer begreifbar gemacht werden. Auch die Photosynthese ist eine interessante Entwicklung der Natur, die jedoch auch meist nach der Schule nicht mehr genau erklärt werden kann. Um ein besseres Verständnis für die Biologie zu erlangen, ist daher Praxis nötig. Diese gibt es schließlich auch im Chemieunterricht.

Ein eigener Schulgarten könnte dabei helfen verschiedene Begebenheiten der Natur visuell zu zeigen und greifbar zu machen. Die Photosynthese der Pflanzen kann in einem Garten sogar gesehen werden und auch das Wachstum von Pflanzen, der Einfluss des Wetters auf diese und weitere interessante, biologische Erkenntnisse können hautnah erlangt werden.

Die Implementierung eines solchen Gartens in die ein oder andere Unterrichtseinheit könnte neben dem Biologieunterricht auch in den Heim- und Gartenunterricht, falls vorhanden, oder in eine AG erfolgen.

Ein Impuls für mehr Praxisnähe im Unterricht

Eine solche Praxisnähe hat jedoch neben der Erklärung von biologischen Entwicklungen auch noch andere Vorteile. Das Gärtnern ist ein kreativer Prozess. Schülern ist es so möglich die eigene Kreativität zu entfalten und auch zu entschleunigen. So würde eine solche Unterrichtseinheit neben Kunst und Sport ein guter Ausgleich im stressigen Schulalltag darstellen. Darüber hinaus verbringen die Schüler so mindestens eine Stunde am Tag in der Natur. Dies tut nicht nur der Gesundheit gut, sondern macht auch den Kopf frei.

Mittlerweile ist es nämlich nicht mehr selbstverständlich, dass Schüler nach der Schule draußen spielen. Oftmals sitzen sie an Hausaufgaben, zocken Spiele am Computer oder scrollen durch Social Media. Bildungseinrichtungen sind daher auch dazu aufgerufen, den Schülern die Natur schmackhaft zu machen und aufzuzeigen, dass es auch eine Welt außerhalb des Bildschirms gibt, die es gilt zu entdecken.

Darum ist eine Wetterstation wichtig für Landwirte und Gartenbesitzer

Als Beispiel hierfür steht das Wetter. Schüler schauen morgens auf ihr Smartphone und wissen so, wie sie sich für den Tag zu kleiden haben. Hinterfragen tun sie das Wetter jedoch oftmals nicht. Wie entsteht es und was hat es für Auswirkungen auf die Natur? Das sind spannende Fragen, die mit Schülern auch in Bezug auf die Klimapolitik im Politik- und Wirtschaftsunterricht diskutiert werden können.

Gleichzeitig kann das Wetter aber auch praxisnah erklärt werden und zwar durch eine Wetterstation. Insbesondere für Landwirte und Gärtner ist eine genaue Prognostizierung des Wetters entscheidend, um die Ernte zu sichern. Smartphone Apps sind hierfür zu ungenau. Um Schüler hierfür zu sensibilisieren und aufzuzeigen, was alles unter Wetter zählt, kann durch eine Wetterstation erreicht werden. Wetter besteht nämlich nicht nur aus Regen, Sonne, Schnee, Sturm und Gewittern. Es beinhaltet auch die Luftfeuchtigkeit, den Wind und die vorherrschende Temperatur.

Fazit

Schulen sind an Lehrpläne gebunden, die es heißt umzusetzen. Jeder Lehrer hat in seinem Unterricht jedoch einige Freiräume, die es gilt umzusetzen. Aber nicht mit dem Zeigen eines Films, sondern mit der Praxis im Unterricht. Diese Unterrichtseinheiten bleiben langfristig hängen und können die Schüler formen und deren Kreativität entfachen. Und genau darum geht es doch in der Schule: Schüler durch Bildung Wege aufzuzeigen.

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Schulstart nach dem Sommer 2020

Nichts war wie gewohnt, der Sommer 2020 war alles andere als normal. Viele verbrachten die Ferien daheim und machten Urlaub auf Balkonien. Ein jeder versuchte auf seine ganz eigene Art und Weise, die dennoch wohl verdienten Tage mit Freude und Erholung zu genießen. Jetzt sind in einigen Bundesländern die Ferien bereits vorüber und in den nächsten Tagen und Wochen beginnt in vielen weiteren Ländern der reguläre Schulbetrieb. Doch auch hier scheint nichts mehr wie zuvor. Der Wiedereinstieg in den regulären Schulalltag erweist sich, nicht wirklich überraschend, als kompliziert. Viele Schulen stehen vor weiteren, großen Herausforderungen.

Motivation und Zuversicht

Es nützt wohl niemandem, den Kopf in den Sand zu stecken. Denn das würde an der aktuellen Lage reichlich wenig ändern. Jetzt heißt es, sich selbst zu motivieren. Allen voran stehen berufstätige Eltern erneut vor der großen Aufgabe, Schule, Home-Schooling und den eigenen Job möglichst gut unter einen Hut zu bringen.

Versuchen Sie nach Möglichkeit, ein eigenes Konzept für Ihre Familie zu entwickeln. Setzen Sie erreichbare Ziele und feste Zeiten, die ausschließlich für das Lernen gedacht sind. Kinder und Jugendliche, die auf sich gestellt sind, müssen lernen, sich selbst zu motivieren. Vielleicht kann es helfen, ein kleines Belohnungssystem einzuführen, welches möglichst unabhängig von Schulnoten funktioniert. Für jede gut verrichtete Aufgabe gibt es einen Pluspunkt. Nach einer bestimmten Summe an Punkten kann sie das Kind gegen eine kleine Überraschung einlösen. Seien Sie kreativ. Sie kennen Ihr Kind am besten und wissen sehr wohl, womit Sie ihm eine Freude bereiten können.

Vermitteln Sie Zuversicht! Das ist jetzt besonders wichtig. Denn ein Zurück, zu dem wie es vor dem Frühjahr einmal war, wird es in absehbarer Zeit sicher nicht geben. Daher ist es für Kinder jetzt wichtig zu lernen, sich in der neuen Normalität zurechtzufinden. Es liegt zudem an Ihnen, die aufkommenden Ängste ernst zu nehmen. Nicht jeder steckt das so einfach weg. Achten Sie auf Körpersignale und bleiben Sie Gesprächsbereit.

Herausforderungen für Schulabgänger und Auszubildende

Vor ebenso großen Herausforderungen stehen junge Erwachsene, die aktuell in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen wollen oder mit der Ausbildung beginnen. Viele Auflagen machen den Einstieg in das Berufsleben nicht gerade einfach. Wer im handwerklichen Bereich tätig

werden möchte, kann beispielsweise im Heizungs- und Sanitärbereich erste und zaghafte Schritte daheim wagen. Vorausgesetzt man hat jemanden zur Seite, der etwas vom Fach versteht. Ein handwerklich geschickter und versierter Vater ist gewiss in der Lage, ein paar Grundlagen zu vermitteln. Im Eigenheim gibt es schließlich immer und überall etwas zu erledigen und zu reparieren. Da möchte niemand für jede kleine Reparatur sofort den Fachmann rufen.

So kann es hin und wieder vorkommen, dass eine defekte Toilettenspülung für Ärger sorgt. Wer einen Beruf im Sanitärbereich ergreifen möchte, darf jetzt gern dem Papa, Onkel oder Opa gewissenhaft über die Schulter blicken. Lernen durch Sehen war schon immer eine sehr effektive und zuverlässige Lernmethode.

Online Unterricht ist die Zukunft in den Schulen

Leider scheint vor allem in Deutschland das Bildungsministerium mehr als verschlafen zu haben, die Schulen in den letzten Jahren zunehmend zu digitalisieren. Im Gegenteil, es wurde an allen Ecken und Enden gespart. Jetzt müssen aber trotzdem die Ärmel hochgekrempelt werden, denn an der digitalen Schulform kommt man künftig sicher nicht mehr vorbei. In diesem Jahr ist es Corona und wer weiß, welches weitere Virus oder welche anderen Umstände dazu beitragen werden, dass ein Unterricht direkt in den Schulen kaum umsetzbar ist. Die Technik von heute ist weit genug ausgereift, um diesen Schritt zu gehen.

Fazit

Was das neue Schuljahr für Schüler, Lehrer und Eltern bereithält, steht noch immer in den Sternen. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass Sie weiterhin sich selbst motivieren und zusehen müssen, dass die Kinder eine halbwegs modale Bildung via Home-Schooling genießen dürfen.

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